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Nicht mehr vom Schulleben wegzudenken ist die von der Realschule Waibstadt und des Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums Neckarbischofsheim im Rahmen der Projekte „Judentum im Kraichgau“ ausgerichtete alljährliche Gedenkveranstaltung anlässlich der

Reichspogromnacht und der Deportation badischer Juden nach Gurs. So hatten sich auch in diesem Jahr neben den Schülerinnen und Schüler beider Schulen auch einige Bürgerinnen und Bürger von Waibstadt und umliegenden Gemeinden, darunter auch Bürgermeister Joachim Locher, zur Gedenkfeier im Dr. Hermann-Weil-Denkmal (Mausoleum) im Mühlbergwald in Waibstadt eingefunden, die von Schulleiter Klaus Sauer von der Waibstadter Realschule begrüßt wurden.

"Es ist gut, dass wir hier stehen und uns dieser dunklen Zeit der deutschen Geschichte erinnern, denn wir können sehr viel daraus lernen", sagte eingangs ihrer Gedenkansprache Bürgermeisterin Tanja Grether (Neckarbischofsheim). 77 Jahre sei es her, dass in jener Nacht die Synagoge in Neckarbischofsheim niedergebrannt wurde und in der ganzen Region jüdischer Besitz geplündert und Juden in Konzentrationslager abtransportiert wurden. "Was heute in Deutschland passiert hängt mit dieser unserer Vergangenheit zusammen und ist im Grunde das umgekehrte Phänomen: Viele Desintegrierte Menschen, die Flüchtlinge, strömen in unser Land und wir stehen vor der gewaltigen Aufgabe, sie zu integrieren", bemerkte Bürgermeisterin Grether. So etwas könne jedoch nur Schritt für Schritt gelingen und auch nur dann, wenn die Menschen sich integrieren wollen.  Als Fazit der Gedenkveranstaltung gab sie mit auf den Weg, nicht zu vergessen, nicht blindlings der Masse zu folgen, keine willkürliche Ausgrenzung zu betreiben, zu prüfen, ob man einem Vorurteil aufsitzt und was man nicht kennt, kennenzulernen bevor man es verteufelt. Die Erinnerung an diese unsere Vergangenheit sei gleichzeitig für die Zukunft. "Wir wollen gemeinsam für Demokratie, Grund- und Menschenrechte eintreten und alle Einwohner unseres Landes sollen diese ehren und achten", so Bürgermeisterin Grether abschließend.

Umrahmt wurde die einstündige Gedenkveranstaltung von Schülerinnen und Schüler beider Schulen mit Liedern und Musikstücken, sowie einer szenischen Lesung zum Verlauf der Entrechtung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung, Verlesen der Erinnerungen einer Holocaustüberlebenden, Texte zu den Themen soziales Engagement, Verantwortung, Frieden und Hoffnung als individuelle Verantwortung (lasst uns anfangen, Menschen zu sein), mit Fürbitten und dem Entzünden von sechs Gedenkkerzen zur Erinnerung an die ermordeten Juden und zur Mahnung. 

 

Bilder: Die Realschule Waibstadt und das Adolf-Schmitthenner-Gymnasium Neckarbischofsheim hatten in einer gemeinsamen Gedenkfeier der Reichspogromnacht im Innenhof des Mausoleums gedacht. Clarissa Oesterle spielte "Ave verum" und die "Fantasie Nr. 9 für Solovioline, 1. Satz.                

 

          

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am Samstag den 25.11.2017

 

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