Schüler*innen gestalten Gedenkfeier
- admin26426
- vor 12 Stunden
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Anlässlich des Internationalen Gedenktags an die Opfer des Holocausts gestalteten Schülerinnen der Abschlussklassen eine würdige und bewegende Gedenkfeier und setzten damit ein klares Zeichen des Erinnerns, des Mitgefühls und der Verantwortung.
Zu Beginn wurde in gekürzter Version die Rede von Roman Herzog, die zu diesem Anlass vor bereits 31 Jahren gehalten wurde und in erschreckender Weise nicht an Aktualität verloren hat, vorgetragen.
Danach wurde in eindrücklicher Form auf die geschichtlichen Ereignisse der Zeit des Nationalsozialismus eingegangen. Dabei stand das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und die grausame Wahrheit, die sich den Befreiern am 27. Januar 1945 eröffnete, im Mittelpunkt.
In diesem Zusammenhang stellten die Schülerinnen das Auschwitz-Album vor, eines der zentralen und wichtigsten Bilddokumente des Holocausts.
Im weiteren Verlauf wurde in einem Video die Holocaust-Überlebende Tova Friedman vorgestellt, die gemeinsam mit ihrem Enkel auf einem TikTok-Kanal junge Menschen erreicht und eindrucksvoll zeigt, wie Erinnerungsarbeit auch neue Wege gehen kann. Ihre Geschichte machte deutlich, wie wichtig es ist, Zeugnisse weiterzugeben, solange dies noch möglich ist.
Ebenso wurde an die mutigen Helferinnen in Albanien erinnert, die während der nationalsozialistischen Verfolgung von Jüdinnen und Juden nach ihrem Ehrenkodex Besa handelten und ihnen unter Einsatz ihres eigenen Lebens Schutz in ihren Häusern gewährten.
Nach einer gemeinsamen Schweigeminute griffen die Schülerinnen Gedanken und Zitate von Margot Friedländer auf. In diesem Kontext luden sie dazu ein, Artikel 1 des Grundgesetzes – „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – als persönlichen Ehrenkodex zu verstehen und daraus den Auftrag abzuleiten, Unrecht nicht hinzunehmen, sondern aktiv dagegen einzutreten.
Zum Abschluss erhoben alle Anwesenden ein Blatt Papier mit dem Aufdruck #WeRemember und beteiligten sich damit sichtbar an der gleichnamigen internationalen Gedenkinitiative. Dieser gemeinsame Moment unterstrich eindrucksvoll, dass Erinnerung nicht nur Rückblick bedeutet, sondern Verantwortung für Gegenwart und Zukunft einschließt.
Anschließend konnten sich die Schüler*innen die Ausstellungen „Besa – ein Versprechen“, sowie „Auschwitz - ein Ort dieser Erde“ anschauen, die beide aktuell an der Schule zu sehen sind und das historische Geschehen auf besondere Weise greifbar machen.














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